Die Umweltstaatssekretäre aus Berlin und Brandenburg zu Besuch im Klärwerk Waßmannsdorf

Zieleinfahrt nach Werksbesichtigung
September 2021
Mit viel frischer Luft, Werksfahrrädern sowie guter Laune ging es über das Werksgelände: Um sich anzuschauen, wie moderne Klärwerke schon heute von uns betrieben und ausgebaut werden, konnten wir bei schönstem Spätsommerwetter für eine kleine Gruppe um die Umweltstaatssekretäre Silvia Bender (Brandenburg) und Stefan Tidow (Berlin) die Werkstore in Waßmannsdorf öffnen.

 

Vorstand Frank Bruckmann betonte gleich zu Beginn der Veranstaltung, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg bei Themen wie der Sicherung der Wasserressourcen oder der gemeinsamen Bewirtschaftung der Flüsse sei. Das gemeinsame Papier der Umlandversorger und der Wasserbetriebe zur Sicherung der Trinkwasserversorgung im letzten Jahr sei da nur ein positives Beispiel. Und schloss mit den Worten: „Sie sehen, wir haben hier gemeinsam etwas Großes vor. Für unsere Gewässer und unsere Umwelt.“ Und die kenne bekanntlich keine Grenzen.

Werksleiter Michael Kempf schloss sich an und erläuterte, was wir am Standort Waßmannsdorf schon geschafft haben und woran wir gerade intensiv arbeiten: Der riesige Mischwasserspeicher ist schon fertig, Prozesswasserbehandlung und Flockungsfiltration sind in Planung bzw. im Bau. Und natürlich noch unsere neue, zweite, Klärschlammverwertungsanlage, mit der wir mindestens bis 2040 unseren Klärschlamm sicher entsorgen können.

Jens Feddern (Leiter Wasserversorgung) und Frau Dr. Fritz-Taute (Senatsumweltverwaltung, Abteilungsleiterin Integrativer Umweltschutz) sprachen in ihrem gemeinsamen Vortrag über den Masterplan Wasser der Senatsumweltverwaltung und eine gemeinsame, vorausschauende Zukunftsstrategie. Wie visionär und verantwortungsbewusst wir unseren Beitrag zum Erhalt der naturnahen Wasseraufbereitung für eine bestmögliche Umwelt leisten, verdeutlichte Gerhard Mauer (Leiter Abwasserentsorgung) zum Abschluss.

Eine Erkenntnis aus dem Termin: Notwendigkeiten frühzeitig zu erkennen und danach gemeinsam zu handeln, zahlt sich am Ende für alle aus.

Voraussicht und Kooperation bewährten sich übrigens auch bei der gemeinsamen Fahrrad-Rundfahrt über das Werkgelände: Es kam zu keinerlei Zusammenstößen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen.