Bau der Klärschlammverwertung in Waßmannsdorf offiziell gestartet

BWB Vorstände Oster und Bruckmann mit dem Schönefelder Bürgermeister Hentschel
September 2022

Bei großer Himmelsdramatik haben am 19. September die Vorstände der Berliner Wasserbetriebe Kerstin Oster und Frank Bruckmann sowie Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel vor zahlreichen Medienvertretern und Gästen aus Politik und Verwaltung aus Berlin und Brandenburg im Klärwerk Waßmannsdorf den offiziellen Baustart für unsere neue Klärschlammverwertungsanlage zelebriert.

Der Neubau erlaubt es uns ab 2025, die komplette Verwertung aller Schlämme unserer sechs Klärwerke aus eigener Hand zu steuern. Vor allem am entstehenden Wärme-Überschuss gab es dabei hohes Interesse. Bei seinen Wünschen für unfallfreies Bauen gab Vorstandschef Frank Bruckmann dem Projektteam um Thomas H. Siepmann als Wink mit auf den Weg, dass es für ihn zwei zentrale Zahlen gebe: 260 und 2025. Ersteres meint Millionen Euro und damit den Finanzrahmen, zweiteres den geplanten Inbetriebnahmetermin. Für beides gibt es gute Omen: Die bisherigen Waßmannsdorf-Ausbauprojekte vom Mischwasserspeicher über die neuen Beckenlinien über die Prozesswasserbehandlungsanlage (alle fertig) bis zur Flockungsfiltration (im Bau) haben Termine und Kosten gehalten.

Tatsächlich hat die Baugrube für die Klärschlammverwertung schon Konturen, aber für den Hochbau sind noch letzte statische Abnahmen notwendig. Den Bau erledigt übrigens die Wassertechnik Essen GmbH, die ja von 1998 bis 2004 mal Teil der Berlinwasser Gruppe war.