Wie wirkt sich der Bau der Klärschlammverwertung auf Anreiner aus (LKW-Aufkommen, Baulärm, Baustellenzufahrt)?

Die Wasserbetriebe sind bemüht, die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner auf das Notwendige zu beschränken. Für konkrete Aussagen zu den Auswirkungen ist es auch angesichts des geplanten Baubeginns im Jahr 2022 noch zu früh. Sie werden im Einzelnen erst in der Umweltverträglichkeitsuntersuchung ermittelt.

Durch die Errichtung der Klärschlammverwertungsanlage fallen künftig alle LKW-Fahrten weg, die bisher erforderlich waren, den Klärschlamm zur Verwertung aus dem Klärwerk zu bringen. Gleichzeitig wird künftig Klärschlamm aus Berlin und Brandenburger Gemeinden zur Verwertung nach Waßmannsdorf gebracht und die Asche abgefahren. Erste Schätzungen gehen aber davon aus, dass nicht mehr als zwei bis drei LKW pro Stunde zusätzlich das Werk anfahren.

Während der Bauzeit der Anlage soll nach derzeitigem Planungsstand über die Straße am Klärwerk angefahren werden. Schon während der Erweiterung des Klärwerks seit 2017 wird die Zahl der ursprünglich prognostizierten LKW unterschritten. Der Baulärm wird die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreiten.